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BioHPP - Eine neue Werkstoffklasse in der Prothetik


Polymere Werkstoffe auf PEEK-Basis – Chancen und Möglichkeiten für die Implantatprothetik

ZTM Sebastian Schuldes MSc

ZTM Sebastian Schuldes, erfahrener Anwender des Werkstoffes BioHPP, gewährt uns mit gewohnt hochwertiger Präsentation Einblicke in das Spektrum der Möglichkeiten, die dieses Material eröffnet. Viele schöne Beispiele seiner Patientenfälle veranschaulichen die Vielfalt der Einsatzgebiete als auch der Verarbeitungsmöglichkeiten (digital und analog) von BioHPP. Durch diesen Vortrag werden die Überlegungen und die Schritte zur besten Therapieform besonders interessant und erhellend dargestellt.

Aufzeichnung vom 13.03. im „Speaker’s Corner“ anlässlich der IDS 2015.

Interview mit Ingo Herbener zum Thema BioHPP/for2press anlässlich der IDS 2013 vom 12. bis 16. März in Köln.

Zur Referenzlabor-Liste geht es hier.

BioHPP eine neue Werkstoffklasse
Hochleistungspolymeren gehört die Zukunft – auch in der Zahnmedizin. So finden sich zunehmend perfekte implantatprothetische Lösungen durch neue, innovative Materialien und Technologien. Konzepte rund um BioHPP zeigen unsere Kunststoffkompetenz.

Bei BioHPP handelt es sich um einen für die Bedürfnisse der Prothetik entwickelten Werkstoff, dessen Vorläufer in der Humanmedizin bereits seit über 30 Jahren als Wirbelzwischenkörper, Fingergelenke und Hüftgelenkprothesen erfolgreich eingesetzt werden und damit ihre Biokompatibilität und mechanischen Eigenschaften nachgewiesen haben. Diese Hochleistungspolymere weisen eine hohe Langzeitstabilität und geringe Wasseraufnahme auf.

Durch die weiße Farbe „White Shade“ und seine physiologische Elastizität im Bereich von Knochen eignet sich BioHPP besonders gut als Gerüstmaterial für kleine und große hochwertige Versorgungen. Überzeugend auch die exzellente Festigkeit sowie optimale Polierfähigkeit und die geringe Plaqueaffinität.

Für die Verarbeitung bietet bredent zwei verschiedene Möglichkeiten an:

  • BioHPP als Fräsblank mit speziellem Cutter für die Herstellung der Versorgungen in den gängigen CAD/CAM Verfahren.
  • Verarbeitung von BioHPP im Pressverfahren durch das for 2 press System, einem speziell entwickelten Vakuumpressgerät.

Für die Verblendung von BioHPP steht die breite visio.lign Palette von vorgefertigten oder individuellen Verblendmaterialien zur Verfügung, die durch einen speziellen Primer mit höchsten Scherwerten mit dem BioHPP verbunden werden.

Eine weitere hoch interessante Indikation ist die Herstellung von individuellen Abutments mittels der Überpresstechnik im for 2 press System. Dabei wird auf die SKY elegance Titanbasis das Abutment individuell entsprechend der Zahnform modelliert und anschließend überpresst. Es entsteht ein homogener Verbund von Titan und BioHPP, der absolut spaltfrei ist und beste mechanische Eigenschaften aufweist. Durch die „Off-Peak“-Eigenschaft (Schockabsorption) wird die Lasteinleitung in das Implantat gedämpft. Das Abutment eignet sich entsprechend auch für die Sofortbelastung. Durch die weiße Farbe ist sicher gestellt, dass keine dunklen Schatten durch die Gingiva durchscheinen. Opaker sind entsprechend nicht mehr notwendig. Die SKY elegance Abutments können mit visio.lign direkt verblendet werden oder aber auch mit Kronen und Brücken aus Keramik und Metall versorgt werden.

Zusammengefasst ergeben sich mit dem innovativen Werkstoff BioHPP neue Möglichkeiten in der Versorgung der Patienten mit festsitzenden und herausnehmbaren, hochwertigen prothetischen Versorgungen auf Implantaten oder natürlichen Zähnen – vom individuellen Abutment bis zur Teleskopierenden Prothetik.