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Datum: 26.06.2017 17:31

Gewebeorientiertes Implantat-Management

Das „backward planning“ und der Teamgedanke zwischen Zahnmediziner und Zahntechniker musste bei der bredent group nicht erst erfunden werden, denn als ursprünglicher Spezialhersteller für prothetische Materialien und Lösungen entwickelte sich die heutige implantatchirurgische Kompetenz und das breite Portfolio ganz automatisch aus dem Blick auf das zu erzielende Endergebnis und der dafür erforderlichen nahtlosen Zusammenarbeit von Chirurg, Prothetiker und Zahntechniker heraus. Mit eigener Entwicklung und Herstellung hat sich die Unternehmensgruppe inzwischen zu einem weltweit führenden Anbieter der Verbindung implantatchirurgischer Komponenten mit bionischen Prothetikmaterialien etabliert. pip sprach mit Gerald Micko, Geschäftsführer der bredent Group.

pip: Mit welcher Genugtuung sehen Sie, dass viele der heutigen Forderungen Konzepte bestätigen, die Sie schon vor längerer Zeit eingeführt haben?

Micko: Wir sind sehr zufrieden, dass wir als deutsches Familienunternehmen, sowohl mit der Therapie SKY fast & fixed, den Zirkondioxid-Implantaten whiteSKY und mit der HELBO Photodynamischen Therapie neue Wege beschritten haben, die sich im Rückblick nach nun über zehn Jahren alle als ausgereifte Antworten auf aktuelle Fragen der Implantologen herausgestellt haben. Allerdings wollen wir als Unternehmen mit eigener Entwicklung heute die Lösungen für die Fragen von morgen finden.

pip: … die da wären …?

Micko: Wir müssen die Bedenken der Patienten gegen die Implantologie ernst nehmen. Diese sind im Wesentlichen:

  • Angst vor chirurgischen Eingriffen
    Daher benötigen wir die richtigen Implantate und chirurgischen Protokolle, um möglichst atraumatisch gewebeschonend zu arbeiten und das vorhandene Hart- und Weichgewebe optimal auszunutzen, kurz gesagt: schmale, schräge und kurze Implantate. Dies in Verbindung mit physiologischen Prothetikmaterialien, welche die erfolgreiche Gewebsregeneration und langfristige Funktion unterstützen.
  • Zeit für die Behandlung
    Lange Behandlungszeiten mit vielen Besuchen schrecken die Patienten ab und verteuern die Behandlung. In Erfüllung der nicht immer ausgesprochenen Patientenwünsche konzentrieren wir uns auf die Sofortversorgung mit der One-Time- Therapie, d. h. wir arbeiten ohne Abutmentwechsel bei allen Indikationen.
  • Kosten der Gesamtbehandlung
    Durch Vermeiden mehrerer chirurgischer Eingriffe verkürzen wir die Behandlungszeit und verwenden weniger Material. Dadurch wird automatisch die Gesamtbehandlung für Zahnarzt und Patient attraktiver.

 

pip: Ehrlich gesagt wird mir an Ihrem Messestand an der IDS immer ein wenig schwindlig – alle zwei Meter trifft man auf einen neuen Bereich …

Micko: … die aber, wenn Sie genauer hinsehen, alle ineinandergreifen: Wir haben den regenerativen Bereich mit der Helbo Therapie um z. B. die Extraktionsalveole zu desinfizieren und die Implantate langfristig gesund zu erhalten. Darauf bauen die verschiedenen Implantattherapien auf, von der Einzelzahnversorgung mit unserem einzigartigen Hybridabutment SKY elegance über Brückenversorgungen bis zu Full-Arch mit SKY fast & fixed. Inzwischen ist es uns auch gelungen, mit unseren einzigartigen Verbindungselementen den Schulterschluss zu den physiologischen bredent Materialien herzustellen. Egal ob konventionell oder digital hergestellt, sind die Gerüste aus BioHPP und die Verblendung mit dem visio.lign System bei sehr vielen unserer Kunden nicht mehr wegzudenken. Die Gesamtheit aller Produkte ermöglicht die Abstimmung derselben aufeinander. Deshalb sind wir als Anbieter kompletter Therapien „ready for use“ einzigartig.

pip: Sie sind eines der letzten inhabergeführten Unternehmen — ich freue mich immer sehr, Herrn Peter Brehm auf den Veranstaltungen mit ungebrochener Energie agieren zu sehen. Wann erliegt bredent dem Lockruf eines der Dentalgiganten?

Micko: Die Nachfolge auf Gesellschafterebene sowie Übergabe der operativen Geschäfte an die „nächste Generation“ wurde bereits in den letzten Jahren geregelt – auch hier agiert die Unternehmerfamilie sehr vorausschauend. Die Familie Brehm ist mit dem Dentalmarkt fest verbunden, d. h. der Auftrag an das Unternehmen hat sich dadurch nicht geändert. Wir werden weiterhin als mittelständisches Unternehmen neue Akzente setzen und fühlen uns dieser unternehmerischen Tradition, wie auch den Mitarbeitern und Kunden gegenüber, verpflichtet. Es gilt die Stärken zu bewahren, aber die Kompetenzen auszubauen, gerade im digitalen Bereich, um zusammen mit unseren Kunden, den Zahntechnikern und Zahnärzten, für die Patienten die beste Versorgung auf jedem Wege zu ermöglichen.

pip: Besten Dank für dieses Gespräch.

i der bredent group nicht erst erfunden werden, denn als ursprünglicher Spezialhersteller für prothetische Materialien und Lösungen entwickelte sich die heutige implantatchirurgische Kompetenz